entdecken sie ohrid in nordmazedonien: die schönsten sehenswürdigkeiten am malerischen see, von historischen stätten bis zu atemberaubenden naturlandschaften.

Ohrid in Nordmazedonien: Die schönsten Sehenswürdigkeiten am See

Ohrid, am Ufer des majestätischen Ohridsees in Nordmazedonien gelegen, fasziniert Reisende mit einer einzigartigen Mischung aus natürlicher Schönheit, tiefgreifender Geschichte und lebendiger Kultur. Die Stadt und ihr gleichnamiger See wurden 1979 von der UNESCO als Weltnatur- und Kulturerbe anerkannt, eine seltene Doppelbezeichnung, die ihre außergewöhnliche Bedeutung unterstreicht. Ein Aufenthalt hier verspricht entspannte Tage, sonnige Stunden und eine Fülle an kulturellen Entdeckungen.

Die Anziehungskraft Ohrids liegt nicht nur in seiner malerischen Lage, sondern auch in der reichen Vergangenheit, die von illyrischen, griechischen, römischen, byzantinischen und osmanischen Einflüssen geprägt ist. Bei einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Altstadt begegnet man auf Schritt und Tritt Zeugnissen dieser vielschichtigen Geschichte.

Ohrid: Ein UNESCO-Juwel am See

Ohrid ist weithin als eine der charmantesten Destinationen auf dem Balkan bekannt. Die Stadt bietet eine besondere Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Die glasklaren Gewässer des Ohridsees laden zum Schwimmen, Angeln oder zu gemütlichen Bootsfahrten ein und bieten eine erfrischende Alternative zu traditionellen Küstenurlauben.

Das Zusammenspiel von historischer Architektur, der ruhigen Altstadt und der beeindruckenden Natur macht Ohrid zu einem Ziel, das sowohl Entspannungssuchende als auch Kulturbegeisterte gleichermaßen anspricht. Obwohl die Stadt in den letzten Jahren an Bekanntheit gewonnen hat, bleibt sie erfreulich unaufgeregt und authentisch, was Besucher besonders schätzen.

Die malerische Altstadt von Ohrid: Eine Zeitreise

Die Altstadt von Ohrid ist ein lebendiges Museum unter freiem Himmel. Ihre kulturelle Vielfalt ist bemerkenswert, da sich hier Stile des Osmanischen Reiches und des Byzantinischen Reiches harmonisch vereinen. Besonders auffällig sind die vielen historischen Gebäude mit ihren kunstvollen Holzfensterrahmen und den traditionellen Steinhäusern, die ein charmantes Bild ergeben. 🏘️

Beim Schlendern durch die engen Kopfsteinpflastergassen entdeckt man an jeder Ecke neue Details, die zum Staunen einladen. Ein faszinierendes Merkmal ist das friedliche Nebeneinander von Moscheen und orthodoxen Kirchen, eine Offenheit, die an Städte wie Tirana in Albanien erinnert. Zudem finden sich hier auch weitere Kulturdenkmäler wie ein altes Hamam und ein Uhrturm aus osmanischer Zeit.

Ohrid-Perlen: Einzigartige Handwerkskunst

Ohrid ist nicht nur für seine Geschichte, sondern auch für seine Ohrid-Perlen bekannt. Zahlreiche Schmuckgeschäfte in der Altstadt bieten diese einzigartigen Kreationen an. Die Herstellung dieser Perlen ist eine alte Familientradition, die seit Generationen von den Familien Filevis und Talevis gepflegt wird.

Das Geheimnis liegt in der Verwendung von Fischschuppen des Plasica-Fisches, der im Ohridsee beheimatet ist. Diese Schuppen werden zu einer feinen Essenz verarbeitet, die dann Schicht für Schicht auf kleine Glaskugeln aufgetragen wird. Durch mehrfaches Tauchen und Polieren erhalten die Perlen ihren charakteristischen Lüster und ihre außergewöhnliche Haltbarkeit. Jedes Stück ist handgefertigt und somit ein Unikat, was sie zu einem begehrten Souvenir macht. 💎

Wer tiefer in die Geschichten und Geheimnisse der Stadt eintauchen möchte, dem sei eine geführte Stadttour empfohlen. Einheimische Führer teilen dabei ihr Insiderwissen und eröffnen neue Perspektiven auf die Sehenswürdigkeiten und das Leben in Ohrid.

Sakrale Bauwerke: Das „Jerusalem des Balkans“

Im Mittelalter war Ohrid ein bedeutendes geistiges Zentrum des Christentums in Südosteuropa. Mit einst 365 Kirchen, eine für jeden Tag des Jahres, trägt die Stadt bis heute den Beinamen „Jerusalem des Balkans“. Auch wenn die Zahl der aktiven Kirchen geringer ist, bleibt die Dichte an beeindruckenden Steinkirchen und Klöstern faszinierend. ⛪

Zu den prominentesten Sakralbauten zählen die Sophienkirche, die Klementkirche und die Kaneo-Kirche. Ihr byzantinischer Baustil erinnert an viele Gotteshäuser in Georgien und zeugt von einer reichen architektonischen Tradition.

Wichtige Hinweise für Kirchen- und Moscheenbesuche

Beim Besuch religiöser Stätten in Ohrid ist auf angemessene Kleidung zu achten. Das bedeutet, Knie und Schultern sollten bedeckt sein – dies gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. Ein leichtes Tuch, das sich bei Bedarf über die Schultern legen lässt, ist ein praktischer Begleiter und nimmt im Rucksack kaum Platz weg.

Die Sophienkirche – Sveta Sofija

Die Sophienkirche ist eine der bedeutendsten Kirchen Ohrids. Obwohl das genaue Baujahr unbekannt ist, wird ihre heutige Form auf das 11. Jahrhundert datiert. Ihre byzantinische Architektur mit Kuppeln und Bogengängen ist von außen eher schlicht, doch der Innenraum offenbart eine Pracht aus kunstvollen Fresken und Mosaiken vom 11. bis 14. Jahrhundert. 🖼️

Aufgrund ihrer besonderen Akustik wird die Sophienkirche in den Sommermonaten regelmäßig für klassische Musikkonzerte genutzt, was ihrem ohnehin schon beeindruckenden Ambiente eine zusätzliche kulturelle Dimension verleiht.

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  • ⏰ Öffnungszeiten: Täglich 09:00 bis 17:00 Uhr
  • 💰 Eintritt: 150 Mazedonische Dinar (ca. 2,50 Euro)
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Die Klementkirche

Die Klementkirche, offiziell als Kirche des Heiligen Panteleimon bekannt, ist eng mit dem Wirken des Heiligen Klement verbunden, der im 9. Jahrhundert nach Ohrid kam, um das Christentum zu verbreiten und die erste slawische Universität der Welt zu gründen. Die Kirche wurde über die Jahrhunderte mehrmals zerstört und wiederaufgebaut, wobei jede Epoche ihre Spuren in der Architektur hinterließ.

Die heutige Struktur stammt größtenteils aus dem 14. Jahrhundert und beherbergt beeindruckende Fresken und Ikonen, die biblische Geschichten und Heiligendarstellungen zeigen. Im Jahr 2023 wurden noch Renovierungsarbeiten durchgeführt, doch die vor der Kirche liegende Ausgrabungsstätte, die an die antike Stätte Apollonia in Albanien erinnert, bleibt ein interessantes Zeugnis vergangener Zeiten.

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  • ⏰ Öffnungszeiten: Täglich 07:00 bis 17:00 Uhr
  • 💰 Eintritt: 150 MKD (ca. 2,50 Euro)

Die Kaneo-Kirche

Die Kirche des Heiligen Johannes von Kaneo thront spektakulär auf einem Felsvorsprung hoch über dem ehemaligen Fischerdorf Kaneo. Ihre Entstehungszeit wird im späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert vermutet. Das Bauwerk ist dem Heiligen Johannes dem Theologen gewidmet und zeichnet sich durch seine kreuzquadratische Bauweise aus, die byzantinische und armenische Einflüsse vereint. 🏞️

Trotz des leider schlechten Zustands einiger ihrer Fresken zieht die Kaneo-Kirche aufgrund ihrer historischen Bedeutung und ihrer unvergleichlichen Lage Besucher aus aller Welt an, die hier einen der meistfotografierten Ausblicke Nordmazedoniens genießen können.

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  • 💰 Eintritt: 150 MKD (ca. 2,50 Euro)

Historische Festungen und antike Arenen

Die Geschichte Ohrids ist tief in seinen Verteidigungsanlagen und kulturellen Zentren verwurzelt, die über Jahrtausende hinweg entstanden sind. Diese historischen Stätten bieten nicht nur Einblicke in vergangene Epochen, sondern auch atemberaubende Ausblicke über die Stadt und den See.

Festung des Zaren Samuel

Die Festung des Zaren Samuel, deren Ursprünge in der Antike liegen, präsentiert sich heute hauptsächlich mit Strukturen aus dem 11. Jahrhundert. Von hier aus verteidigte Zar Samuel, der militärische Führer und Herrscher des Ersten Bulgarischen Reiches, seine Territorien erfolgreich gegen byzantinische Angriffe. Die erhöhte Lage verschaffte dem König strategische Vorteile. 🏰

Nach Samuels Fall im frühen 11. Jahrhundert wechselte die Festung mehrfach den Besitzer und gehörte unter anderem zum Byzantinischen und später zum Osmanischen Reich. Heute bietet sie nicht nur einen Panoramablick auf Ohrid und den See, sondern dient in der warmen Jahreszeit auch als Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.

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  • ⏰ Öffnungszeiten: Täglich 09:00 bis 14:00 Uhr
  • 💰 Eintritt: 120 MKD (ca. 2 Euro)

Antikes Amphitheater: Römische Geschichte erleben

Das antike Theater von Ohrid, auch als hellenistisches Theater bekannt, stammt aus dem 3. oder frühen 2. Jahrhundert vor Christus, als die Stadt Lychnidos (das heutige Ohrid) unter der Herrschaft des Makedonischen Königreichs stand. In seiner Blütezeit war es das pulsierende Herz des gesellschaftlichen Lebens, wo bis zu 5.000 Zuschauer Theateraufführungen, musikalischen Darbietungen und öffentlichen Reden beiwohnten. 🎭

Lange Zeit war das Theater verborgen und wurde erst in den 1980er-Jahren wiederentdeckt. Heute dient es erneut als Austragungsort für kulturelle Ereignisse, darunter das berühmte Ohrid-Sommerfestival. Es ist beeindruckend, in einem kleinen Küstendorf auf solch ein gut erhaltenes antikes Bauwerk zu stoßen, ähnlich wie in Plovdiv oder Durres.

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Entspannung und Abenteuer am Ohridsee

Der Ohridsee ist weit mehr als nur eine Kulisse; er ist ein zentraler Bestandteil des Lebens in Ohrid und ein Paradies für Erholungssuchende und Aktivurlauber gleichermaßen. Seine unberührte Natur und die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten machen ihn zu einem idealen Ort für einen unvergesslichen Urlaub. 🚤

Schwimmen, Baden und Tauchen im Ohridsee

In den wärmeren Monaten lädt der Ohridsee mit seinen angenehmen Temperaturen zum Schwimmen und Baden ein. Zu den beliebtesten Stränden zählen Gradiste, Ljubanista und die Stadtstrände von Ohrid. Der See bietet zudem eine faszinierende Unterwasserwelt mit Höhlen, alten Ruinen und einer reichen Flora und Fauna, die Taucher aus aller Welt anzieht. Mehrere Tauchcenter in der Region bieten Kurse und Ausflüge an.

Für Aktivurlauber bietet sich auch die Möglichkeit, mit einem Kajak oder SUP das klare Wasser des Sees zu erkunden. Die ruhigen Morgenstunden sind besonders idyllisch, wenn sich nur wenige Angler und frühe Läufer am Ufer befinden und die frische Luft zum Durchatmen einlädt.

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Wussten Sie, dass der Ohridsee mit 290 Metern Tiefe zu den tiefsten Seen Europas zählt und schätzungsweise zwischen 1 und 3 Millionen Jahre alt ist? Diese Fakten unterstreichen seine einzigartige Stellung als Naturwunder.

Faszinierende Ausflugsziele rund um Ohrid

Die Region um Ohrid bietet zahlreiche Möglichkeiten für spannende Tagesausflüge, die den Aufenthalt noch vielfältiger gestalten. Von charmanten Nachbarstädten bis hin zu spirituellen Orten und atemberaubenden Naturlandschaften ist für jeden Geschmack etwas dabei. ⛰️

Entdecke das Dorf Struga: Ein charmantes Ziel

Nur 15 Kilometer nördlich von Ohrid liegt die Stadt Struga, ein lohnendes Ausflugsziel mit einer charmanten Altstadt und einem idyllischen Seeufer. Hier können Besucher spannende Märkte mit Kunsthandwerk erkunden und die historische Kirche des Heiligen Georg besichtigen, die einen Einblick in die lokale Kultur bietet.

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Kloster Sveti Naum: Ein spiritueller Ausflug

Rund 30 Kilometer südlich von Ohrid, direkt an den Ufern des Sees, befindet sich das bekannte Kloster Sveti Naum. Die Anlage ist für ihre byzantinische Architektur bekannt, die typisch für viele orthodoxe Kirchen und Klöster in Nordmazedonien ist. Die Hauptkirche schmücken Wandmalereien aus dem 16. und 17. Jahrhundert, und das gesamte Ensemble gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. 🕊️

Ein besonderes Highlight sind die glasklaren Quellen, die aus den Tiefen des Galicica-Gebirges entspringen und den Ohridsee speisen. Die gepflegte Klosteranlage mit ihren Pfauen und der weite Blick über den See und die umliegenden Berge machen diesen Ort zu einem unvergesslichen Erlebnis. Von Pogradec in Albanien aus ist das Kloster übrigens nur sieben Kilometer entfernt, was einen Grenzübergang für Reisende von dort aus leicht macht.

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Besuche Pogradec in Albanien: Nur kurz über die Grenze

Die albanische Grenze liegt nur wenige Kilometer von Ohrid entfernt. Die kleine Stadt Pogradec, ebenfalls am Ohridsee gelegen, aber auf albanischer Seite, bietet eine deutlich ruhigere Atmosphäre. Ein Abstecher über die Grenze ist eine wunderbare Ergänzung zu jeder Balkan-Rundreise und ermöglicht es, eine andere Facette des Sees und der Region kennenzulernen. Weitere Informationen zu diesem charmanten Ort finden sich unter Pogradec in Albanien.

Galicica-Nationalpark: Wandern und Naturerlebnis

Der Galicica-Nationalpark, der sich zwischen dem Ohridsee und dem Prespa-See erstreckt, ist ein Paradies für Naturliebhaber. Er bietet wunderschöne Wanderwege und atemberaubende Aussichten. Obwohl viele Reisende es vielleicht nicht schaffen, ihn bei einem ersten Besuch zu erkunden, ist der Park ein absolutes Muss für alle, die tiefer in die Natur Nordmazedoniens eintauchen möchten. 🚶‍♀️🌳

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Familienfreundliche Freizeitmöglichkeiten in Ohrid

Ohrid ist auch ein kinderfreundliches Reiseziel und bietet zahlreiche Aktivitäten für Familien. Die sanft abfallenden Strände des Ohridsees sind ideal für Badespaß und Sandburgenbau. Verschiedene Anbieter organisieren kleine Bootsfahrten über den See, die ein Highlight für Jung und Alt sind. Gut ausgeschilderte Wander- und Fahrradwege entlang des Sees oder im Nationalpark Galicica ermöglichen gemeinsame Entdeckungstouren. Historische Stätten und Museen sind oft auch für Kinder interessant, oft mit speziellen Führungen oder Mitmachangeboten. Nach einem aktiven Tag laden gemütliche Cafés in der Altstadt zum Verweilen bei Eis und Kuchen ein. 🍦

Praktische Tipps für Ihre Reise nach Ohrid

Eine gut geplante Reise macht den Aufenthalt in Ohrid noch angenehmer. Hier sind einige wichtige Informationen und Empfehlungen, die helfen, das Beste aus Ihrem Besuch herauszuholen.

Kategorie Kosten (ca. in Euro) Zusätzliche Hinweise
Übernachtung (Budget) 😴 10-20 € / Nacht Günstige Pensionen oder Hostels
Übernachtung (Mittelklasse) 🏨 30-60 € / Nacht Hotels oder Ferienwohnungen, empfehlenswert in der Altstadt
Übernachtung (Luxus) ✨ ab 80 € / Nacht Exklusive Hotels mit gehobenem Komfort
Mahlzeit (günstig) 🍔 4-7 € Lokale Restaurants, Street Food, Börek
Mahlzeit (mittel, 2 Pers.) 🍽️ 20-30 € Drei Gänge inkl. Getränke
Kaffee ☕ ca. 1 € Espresso in Cafés
Lokales Bier 🍺 1,50-2,50 € Im Restaurant oder Bar
Busticket (innerorts) 🚌 < 1 € Sehr preiswert
Taxifahrt (innerorts) 🚕 < 5 € Kurze Distanzen in der Stadt
Eintritt (Museen/Stätten) 🏛️ 2-5 € Moderater Preis für die meisten Sehenswürdigkeiten

Beste Reisezeit für den Ohridsee in Nordmazedonien

Die beste Reisezeit für Stadtbesichtigungen und Naturerlebnisse liegt im Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November). In diesen Monaten herrschen angenehme Temperaturen um die 20 Grad Celsius, ideal für Wanderungen, Spaziergänge durch die Altstadt und Bootsfahrten. Zudem sind weniger Touristen unterwegs als in der Hochsaison.

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Von Juni bis August herrscht Hochsaison. Die Temperaturen liegen zwischen 25 und 30 Grad Celsius, perfekt zum Schwimmen, Sonnenbaden und für Wassersportaktivitäten. In dieser Zeit finden auch zahlreiche Veranstaltungen wie das berühmte Sommerfestival statt. Wer die Stadt in ruhiger Atmosphäre erleben möchte, findet im Winter, bei Temperaturen um 5 bis 8 Grad Celsius, eine beschauliche Kulisse.

Anreise nach Ohrid: Die besten Optionen

Die Anreise nach Ohrid lässt sich flexibel gestalten, je nach Ausgangspunkt und individuellen Vorlieben. Es gibt verschiedene Wege, die malerische Stadt am See zu erreichen.

  • ✈️ Mit dem Flugzeug: Der Flughafen Ohrid (OHD) ist nur 10 Kilometer vom Zentrum entfernt und wird von deutschen Flughäfen wie Memmingen und Dortmund direkt angeflogen. Auch Verbindungen über Zürich, Wien, Belgrad oder Istanbul sind möglich.
  • 🚗 Mit dem Auto: Für einen längeren Aufenthalt kann sich die Anreise mit dem eigenen Auto lohnen. Von Frankfurt am Main sind es etwa 2.000 Kilometer durch Österreich, Ungarn und Serbien. Die Straßen sind generell in gutem Zustand, und man ist vor Ort flexibel. Gute Straßenverbindungen bestehen auch von Skopje und Tirana.
  • 🚌 Mit dem Bus: Ohrid ist gut an das nordmazedonische Busnetz und einige Nachbarländer angebunden. Busreisen sind günstig, bieten jedoch begrenzte Flexibilität. Eine Fahrt von Tirana nach Ohrid dauerte im Herbst 2023 etwa drei Stunden.
  • комбиниertes Reisen: Wer die Landschaft erkunden möchte, kann nach Skopje fliegen und von dort aus ein Auto mieten oder einen Bus nach Ohrid nehmen. Dies ermöglicht eine flexible Routengestaltung.

Weiterreise vom Ohridsee: Wohin als Nächstes?

Nach einem Aufenthalt in Ohrid bieten sich verschiedene Möglichkeiten für die Weiterreise an. Eine Option ist die Fahrt ins etwa 70 Kilometer östlich gelegene Bitola, von wo aus man per Zug in die Hauptstadt Skopje weiterreisen oder die Nähe zu Griechenland für einen Abstecher nutzen kann.

Aufgrund der Grenznähe zu Albanien ist auch eine Weiterreise in dieses Nachbarland eine attraktive Option. Die albanische Riviera mit ihren wunderschönen Stränden und Orten wie Pogradec am Ohridsee laden zu weiteren Entdeckungen ein.

Wie viele Tage in Ohrid bleiben?

Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Ohrids und die Altstadt entspannt zu erkunden, reichen in der Regel zwei bis drei volle Tage aus. In diesem Zeitraum lassen sich auch Ausflüge zu Highlights wie dem Kloster Sveti Naum und dem Dorf Struga unternehmen. Wer mehr Zeit hat und die Natur in vollen Zügen genießen möchte, kann zusätzlich den Galicica-Nationalpark besuchen und dort wandern.

Geldwechsel und Bezahlung: Kommt man auch mit Euro zurecht?

In Nordmazedonien wird offiziell mit dem Denar (MKD) bezahlt. In touristischen Gegenden, Hotels und vielen Restaurants, insbesondere rund um den Ohridsee, wird jedoch oft auch der Euro akzeptiert. Es ist dennoch ratsam, vor Ort Geld in einer Bank oder Wechselstube zum aktuellen Kurs zu tauschen. Die meisten Geldautomaten akzeptieren gängige EC- und Kreditkarten, sodass man problemlos an Denar kommt. Viele Reisende nutzen auf Reisen Kreditkarten, die kostenlose Bargeldabhebungen weltweit ermöglichen. 💳

Die spontane Reise nach Ohrid überrascht viele Besucher positiv. Die Architektur der Altstadt, das ruhige Ambiente und die beeindruckende Natur der Region begeistern immer wieder aufs Neue. Ohrid ist ein ideales Reiseziel für einen kurzen oder auch längeren Aufenthalt und spricht vor allem ältere Generationen, Motorradfahrer, Individualreisende, Paare oder Familien an. Wer jedoch ein pulsierendes Nachtleben sucht, wird hier nicht fündig werden. Für einen Urlaub im Frühling oder Herbst ist Ohrid jederzeit eine exzellente Wahl.

Wofür ist Ohrid besonders bekannt?

Ohrid ist bekannt für seine einzigartige Kombination aus Natur- und Kulturerbe, das von der UNESCO geschützt wird. Die Stadt beeindruckt mit einer malerischen Altstadt, zahlreichen historischen Kirchen (die ihr den Beinamen ‚Jerusalem des Balkans‘ eingebracht haben) und den tiefblauen, klaren Gewässern des Ohridsees.

Welche sind die Top-Sehenswürdigkeiten in Ohrid?

Zu den Highlights zählen die Sophienkirche, die Klementkirche und die ikonische Kaneo-Kirche mit ihrer atemberaubenden Lage. Historisch interessant sind auch die Festung des Zaren Samuel und das antike Amphitheater. Natürlich darf ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Altstadt nicht fehlen.

Wann ist die beste Reisezeit für Ohrid?

Für Kultur- und Naturliebhaber sind der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (September bis November) ideal, da das Wetter mild ist und weniger Touristen unterwegs sind. Der Sommer (Juni bis August) ist perfekt für Badeurlaub und Wassersport, dann finden auch viele Festivals statt.

Kann man in Ohrid mit Euro bezahlen?

Obwohl der offizielle Denar (MKD) die Währung ist, wird der Euro in vielen touristischen Einrichtungen, Hotels und Restaurants, besonders rund um den Ohridsee, oft akzeptiert. Es ist jedoch ratsam, auch Denar bei sich zu haben oder am Geldautomaten abzuheben, um überall flexibel zu sein.

Wie viele Tage sollte man für einen Besuch in Ohrid einplanen?

Für die Erkundung der Stadt und ihrer wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen zwei bis drei volle Tage aus. Wenn Sie jedoch auch Tagesausflüge zu Orten wie dem Kloster Sveti Naum, Struga oder dem Galicica-Nationalpark unternehmen möchten, sollten Sie vier bis fünf Tage oder länger einplanen.

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